Mein Bullet Journal 2018!


Gestern habe ich euch in meinem letzten Beitrag zum Lackphabet ja bereits angekündigt, dass ich heute etwas Neues starten möchte. Ich habe mir für 2018 ein Bullet Journal angelegt! Kein klassisches mit Wochenübersichten, das man als Kalender benutzen kann, sondern mehr einen Blogplaner mit ein paar zusätzlichen hilfreichen Seiten für einen organisierteren und produktiveren Alltag. Was das für Seiten sind und wie ich mein Set Up für 2018 gestaltet habe, möchte ich euch heute zeigen!

Ich benutze ein kariertes Büchlein in A5, das es mal bei Lidl gab. Also kein spezielles BuJo-Buch oder sowas. Ich mag den Ringbucheinband sehr gerne und finde die Größe und Seitenanzahl perfekt! An Stiften benutze ich zum Schreiben die wieder wegradierbaren Frixion-Stifte von Pilot und für farbliche Akzente hauptsächlich Tombows, die Pastell-Textmarker von Stabilo und Buntstifte von Staedtler. Zusätzlich kommen noch jede Menge Washi Tapes zum Einsatz. Die habe ich zum Teil online auf amazon gekauft, zum Teil aber auch einfach bei dm oder IKEA.


Fangen wir mit dem Deckblatt an. Ich habe mir einen schön gestalteten Spruch aus dem Internet ausgesucht, ausgedruckt und auf die Innenseite des Buchdeckels geklebt. Auch das 2018 ist nicht selbst geschrieben! Kalligraphie ist einfach nicht so ganz mein Ding - ich bin dafür etwas zu ungeduldig, übe aber trotzdem, damit ich in Zukunft zumindest ein bisschen was selbst in mein Bullet Journal zaubern kann. Die Mandalas um das 2018 habe ich dann aber tatsächlich selbst gemalt!


Am Anfang kommen jetzt erst einmal viele Seiten für meinen Blog. Den Anfang macht ein Jahresübersicht, bei der ich mir noch nicht so ganz sicher bin, wie ich sie gestalte. Ich möchte die Daten mit bestimmten Farben markieren, um so einen Überblick zu haben, welche Art von Posts ich wie oft veröffentliche und was es vielleicht lange nicht mehr auf meinem Blog zu lesen gab. 


Dann folgt meine Abonennten- und Seitenaufrufe-Übersicht. Ich möchte das Ganze einmal nummerisch und einmal graphisch darstellen. An dieser Stelle würde es mich mal interessieren, welche Möglichkeiten ihr nutzt um anderen Blogs zu folgen? Und wenn ihr selbst einen Blog habt, welche Möglichkeiten bietet ihr an, um euch folgen zu können? Ich habe das Gefühl, dass Google+, GFC und BlogConnect so gut wie ausgestorben sind. Da hat sich im letzten Jahr bei mir kaum was getan. Am wichtigsten sind für mich Instagram, Facebook und Bloglovin. Das sind auch die drei Seiten, die ich nutze, um anderen Blogs zu folgen. Auf Pinterest möchte ich in Zukunft aber auch mehr wert legen! :)


Auf der nächsten Doppelseite möchte ich eintragen, was ich so für den Blog ausgebe und verdiene. Da ich eigentlich nicht wirklich Geld mit dem Blog mache, möchte ich auf dieser Seite auch PR-Samples und Gewinne von Verlosungen eintragen.


Ich bin ein Fan von Statisken und da mir das Schreiben meiner Aufgebraucht-Posts jeden Monat sehr viel Spaß macht, habe ich mich für eine Aufgebraucht-Statistik entschieden, in die ich eintragen möchte, was ich so für Produkte aufbrauche und wie viel davon. Außerdem möchte ich mir eine Übersicht machen, welche Marken vorrangig bei mir leer gemacht werden.


Da ich zu der Sorte Mensch gehöre, die auf fast jeder Seite das selbe Passwort benutzen, weil sie sich ein davon abweichendes nicht merken können, habe ich mir eine Passwörter-Seite angelegt, auf der ich nach und nach Passwörter für wichtige Seite eintragen möchte. 


Daneben gibt es eine Seite für Postideen. Ich habe dafür kleine, karierte Zettel zurecht geschnitten und sie mit Washi Tape auf die Seite geklebt. So kann ich sie einfach wieder abziehen und durch ein neues ersetzen, wenn ich die Postidee abgearbeitet habe.


Nach dem selben Prinzip bin auf meiner Zutatenliste-Seite vorgegangen. Damit sind die Zutaten für meine Designs oder Make-ups gemeint. Mir passiert es nämlich oft, dass ich etwas lackiere/schminke, die Sachen abfotografiere und den Post dazu erst 1-2 Wochen später tippe. Bis dahin weiß ich natürlich nicht mehr die genauen Farbbezeichnungen von allen Produkten und muss sie wieder mühsam heraussuchen. Das möchte ich mir mit dieser Seite ersparen.


Im hinteren Teil des Bullet Journals folgen jetzt ein paar Seiten, die mir im Alltag helfen sollen. Den Anfang macht mein Lernplaner fürs Examen. Es gibt einen 100-Tage-Lernplan, mit dem man den ganzen Stoff gut durcharbeiten soll. Ich habe mir die einzelnen Zehnermarken als Ziele gesetzt und versuche die jeweiligen Tage spätestens am Zieldatum abgearbeitet zu haben. Auf den nächsten Seiten folgt dann die ausgedruckte Version dieses Lernplans mit den jeweiligen Themen, die an dem Tag gelernt werden müssen.


Ich bin vergesslich. Auch was den Haushalt angeht. Ich kann mich ganz oft nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal Blumen gegossen habe, wann die Bettwäsche gewechselt und wann die Handtücher gewaschen. Diese Seite soll mir bei solchen Dingen helfen! Welche Haushalt-Tätigkeiten könnte man denn noch so tracken?


Und wo wir beim Thema Vergesslichkeit sind - mir entfällt es auch gerne mal, wenn ich jemanden Geld schulde oder wenn mir jemand etwas schuldet. Genauso geht es mir mit verliehenen Dingen. Aber damit soll dieses Jahr Schluss sein!

 
Ein großer Vorsatz für dieses Jahr ist es endlich wieder mehr zu lesen. Ob ich das linke Regal wirklich voll kriege, bezweifle ich zwar ein wenig, aber ich gebe mein Bestes! Rechts stehen all die Bücher, die noch bei mir einziehen sollen.


Nach meiner Bücher-Wunschliste folgt noch eine ganz allgemeine Wunschliste. Sei es für Weihnachten, Geburtstag oder einfach nur mal für eine Gelegenheit, bei der ich mir etwas gönnen möchte. Passend dazu gibt es auf der anderen Seite Platz für Geschenkideen für meine Liebsten, die sich so im Laufe des Jahres ansammeln.


Zum Schluss gibt es eine Geburtstagsübersicht. Die habe ich mir übrigens aus der Bibliothek von Punktkariert.de heruntergeladen und ausgedruckt. Da solltet ihr auf jeden Fall für tolle Vorlagen vorbeischauen! Auf der Innenseite des Buchrückens gibt es auch wieder einen schön gestalteten Spruch aus dem Internet. 

Das war also das Grundgerüst meines Bullet Journals. Vorne die ganzen Seiten für die Organisation meines Blogs und hinten eher Stützen für den Alltag. In die Mitte kommen dann die Monatsübersichten. Einige habe ich schon gestaltet und möchte euch exemplarisch einfach mal den Januar zeigen!


Auch bei den einzelnen Monaten habe ich mich für die Gestaltung eines Deckblatts entschieden. Die Farben für Januar sind helle Blautöne und das Thema ist Schneeflocken!


Die erste Seite ist meine Monatsübersicht. Links trage ich ein, wann welcher Blogbeitrag online kommen soll und rechts, wann ich welches Design pinseln möchte/kann. In den Spalten dazwischen stehen jeweils Wochentag, Datum und Markierungen, falls etwas sein sollte, was mich am Lackieren hindert. Hier ist es zum Beispiel mein zweiwöchiges Praktikum in der Inneren Medizin, bei dem lackierte Nägel natürlich tabu sind!


Die nächste Doppelseite ist einfach für Ideen und Kritzeleien da. Eben für Brainstorming - oder halt auf Deutsch Gedankensturm. Ich bin gespannt, wie die Seite am Ende des Monats aussehen wird!


Meine Monatsrückblicke mit den kurzen, knappen Beschreibungen mochte ich in den letzten Monaten sehr gerne und will ich auch beibehalten, deswegen gibt es auch hierzu eine Seite in meinem Bullet Journal. Das rechte Bild ist übrigens wieder aus dem Internet. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr ein kariertes Buch habt, druckt solche Bilder auch auf kariertem Papier aus. Dann fällt es beim Einkleben gar nicht mehr so sehr aus, dass es nicht selbst gemalt ist! 


Zum Schluss wird noch ein bisschen mein Alltag getrackt. Mit dem Time Tracker möchte ich einfach mal sehen, wie viel Stunden des Tages ich mit welchen Tätigkeiten verbringe. Ich hoffe, dass ich dadurch die Einteilung meiner Zeit optimieren kann. Mit dem Habit Tracker möchte ich verschiedenste Dinge verfolgen. Zum Einen versuche ich in Zukunft wirklich mehr zu trinken, ausreichend zu schlafen und nicht so viel zu naschen. Außerdem tracke ich auch ein, ob ich Geld ausgegeben, meine To Do-Liste abgearbeitet und die Wohnung aufgeräumt habe. Ich möchte in Zukunft auch wieder regelmäßiger andere Blogs lesen und kommentieren und außerdem mindestens 30 Minuten am Tag ein Buch lesen. Mal schauen, ob die Sachen, die ich tracke wirklich so sinnvoll sind. Ich mache das ja zum ersten Mal und muss einfach mal ausprobieren, was für mich am besten klappt.
 

Als letztes möchte ich schauen, wie viel und für was ich mein Geld ausgebe. Gerade die Vorweihnachtszeit war doch sehr teuer und ich möchte in Zukunft wieder etwas mehr Geld sparen. In der großen Schneeflocke soll dann am Ende übrigens der Betrag stehen, den ich am Ende des Monats Plus oder Minus gemacht habe.


Das ist mein Set Up für dieses Jahr! Die nächsten drei Monate habe ich im Grunde genauso gestaltet wie den Januar, nur mit anderen Themen und Farben. Ich schau jetzt mal, wie das Ganze für mich funktioniert und würde gegebenenfalls auch noch etwas ändern. Im Moment bin ich aber sehr zufrieden, wie alles aufgebaut ist! 

Natürlich soll es jetzt mit dem einen Bullet Journal-Post nicht getan sein! Ich möchte euch auch in Zukunft mitnehmen und euch zeigen, was gut funktioniert hat und was eher weniger gut. Dafür werde ich euch immer am Anfang jeden Monats so etwas wie einen Bullet Journal-Monatsrückblick zeigen. Das heißt, wir gehen gemeinsam die Seiten des letzten Monats durch! Außerdem werde ich euch dann auch immer schon das Set Up für den nächsten Monat zeigen. Ich möchte das Anfang Februar einfach mal so ausprobieren. Mal schauen, wie es bei euch ankommt und wie mir das Format dann so gefällt! Lasst es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen, wenn ihr noch Ideen habt, wie so ein BuJo-Rückblick aussehen könnte und was euch interessieren würde!

Benutzt ihr auch ein Bullet Journal? Wenn ja, was habt ihr so für Seiten gestaltet? Was ist euch wichtig?

Kommentare:

  1. Wie toll! Hast du wirklich schön gestaltet, und bereits mit so viel Mühe! Ich glaube ein BuJo ist nichts für mich - auch wenn ich sämtliche Aspekte daran gut finde. Ich glaube nur, dass es mir eher Arbeit auferlegen würde, als mir wirklich zu helfen; daher nutze ich dieses Jahr einen Happiness Planner, der ein bisschen glücklicher machen soll & gut strukturiert zum Planen ist. Letztes Jahr hatte ich z.B. einen Happy Planner und hätte am allerliebsten wirklich jede Seite gestaltet, aber auch da habe ich es schon nicht geschafft.. viel Freude hatte ich daran trotzdem! Wenn ich dieses System zu sehr vermisse, hole ich mir spätestens nächstes Jahr nochmal einen :D

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    1. Danke dir Jule! :)
      Ja, das verstehe ich! Für mich wäre deswegen auch so eine wöchentliche oder sogar tägliche Übesicht nichts, da würde ich eher durchdrehen als dass es mir eine Hilfe wäre! :D
      Von einem Happiness Planner habe ich ja noch nie gehört - klingt aber sehr interessant! Mein Problen mit solchen vorgefertigten Plannern ist aber immer, dass für mich doch zu viele unnütze Seite dabei sein, die ich lieber anders nutzen würde.

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  2. Liebe Julia,
    über FB kam ich jetzt zu deinem Blog. Interessantes Thema, denn ich habe auch diese Woche mein aller ersten BuJo gestaltet :-) Januar habe ich in der gleichen Farbe wie du, witzig ;-)
    Du hast es super gemacht, für den Anfang super toll!
    Mir fehlen noch die Ideen, ich denke die kommen später. Ich habe mir am Anfang 3 Seiten für den Inhalt (Index) frei gelassen, eine Seite für die Erläuterungen, also meine Zeichen, die ich dann benutzen werde. Und eine Seite frei für Verbesserungsvorschläge meines BuJos, denn man macht ja am Anfang immer Fehler.
    Punktkariert.de kenne ich auch, da habe ich mir auch Ideen geholt.
    Ich freue mich auf deinen nächsten Beitrag über BuJo und komme auf jeden Fall vorbei :-)
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend und weitere tolle Ideen!
    Liebe Grüsse
    Andrea

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    1. Hallo Andrea! :) Freut mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast! :)
      Ein schönes eisiges Blau bietet sich für den Januar auch einfach perfekt an! ;)
      Ja, bei mir kommen auch noch nach und nach Ideen - die werde ich dann in den nächsten Posts mal zeigen.
      Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend! :)

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  3. Wow, das sieht nach sooooo viel Arbeit aus! Ich finde dein Bullet Journal ist sehr hübsch geworden mit vielen guten Ideen. :) Ich selbst hätte wohl nie die Disziplin da alles so einzutragen, aber ich bin sehr gespannt, wie sich das bei dir entwickelt. ;-)

    Ich folge Blogs über GFC, Bloglovin, Insta und manchmal auch Facebook. Lesen tue ich über GFC, auch wenn das außer mir kaum noch jemand tut. :D Darum vergesse ich immer, neue Blogs auch über Bloglovin zu verfolgen. Und an Facebook denke ich auch nur echt selten. :D

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    1. Dankeschön! Ja es war schon relativ viel arbeit, aber ich arbeite schon seit ein paar MOnaten immer mal wieder dran, deswegen hat sich das ganz gut verteilt und war eine entspannte Abendbeschäftigung! :P
      Im Moment sind Motivation udn Disziplin noch ganz hoch - mal gucken wie es am Ende des Monats aussieht! ;)
      Haha das stimmt, ich hab sonst das Gefühl niemand nutzt mehr GFC. Follower kriege ich dadurch zumindest keine mehr ;)

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  4. Wow, da hast du ja richtig vorgelegt und dir total viele Gedanken gemacht! Bin gespannt, wie du damit zurecht kommst. Schön ist es jedenfalls schon mal geworden, obwohl ich eher ein Fan von weißem Papier bin, aber das ist natürlich unpraktisch ^^
    Ich hab einen Filofax, allerdings komme ich mit dem noch nicht so wirklich gut zurecht. Mir fehlt hauptsächlich ein Locher, denn das passende Papier ist mir ehrlich gesagt zu teuer, wenn man auch normales nehmen kann. Aber den werde ich mir in den nächsten Wochen zulegen!

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    1. Danke dir für deinen lieben Kommentar! :) Ich bin auch sehr gespannt, bisher läuft es noch sehr gut!
      Ja, ganz weißes Papier find ich auch schöner aber gerade bei Tabellen und Plänen sind Kästchen doch auch ganz praktisch. Und für mein erstes BuJo wollte ich nicht extrem viel investieren, sondenr Sachen verwenden, die ich zu Hause habe und erst einmal damit herumprobieren!
      Ja, den Locher braucht man da schon, ich glaube für das Extra.Papier würde ich auch nicht so viel ausgeben wollen. Vielleicht probiere ich mich 2019 an einem Filofax, finde das nämlich wirklich sehr interessant! :)

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