[Lackphabet] R wie Reverse Stamping


Ich bin mal wieder etwas zu spät dran! Aber in dem ganzen Vorurlaubsstress (morgen gehts nach Italien!) bin ich mal wieder zu nichts gekommen. Eigentlich war mein Plan alle Posts, die während des Urlaubs online kommen sollen auch fertig zu machen, so dass ich mich dann wirklich zurücklehnen und entspannen kann. Immerhin habe ich die Fotos für alle Beiträge heute gemacht, ein bisschen was ist auch schon getippt und ein paar Posts versuche ich heute auch noch fertig zu machen. Einer dieser Posts ist die aktuelle Runde des Lackphabets von Jasmin - beim Buchstaben R geht es um Reverse Stamping!

Umgekehrtes Stempeln
Bevor ich euch zeige, wie ein Reverse Stamping bei mir entsteht, möchte ich euch zu erst einmal kurz erklären, was das denn überhaupt ist. Viele Stampingmotive sehen unheimlich schön aus, wirken aber einfach nur mit schwarzer Umrandung etwas langweilig. Vor allem Motive, die eben nicht nur ein wildes, abstraktes Muster sind, laden gerade zu zum Ausmalen ein! Und genau darum geht es beim Reverse Stamping. Wie man einem öden Stamping etwas Farbe verleihen kann, zeige ich euch jetzt!

Los geht's!
Ich bereite meine Reverse Stamping immer auf meiner Stampingmatte vor. Wer aber zum Beispiel nur einen Nagel verschönern will oder besonders viele Stempel in seiner Sammlung hat, kann die Motive auch direkt auf den Stempeln lassen. Wenn man aber mit einer Matte arbeitet ist es wichtig auf dieser zuerst eine Schicht Klarlack oder Topcoat aufzutragen und das Motiv dann dadrauf zu stempeln.


Jetzt kommt Farbe ins Spiel!
Der nächste Schritt ist der essentielle Teil des Reverse Stamping - man malt das Motiv aus! Und das funktioniert wirklich wie in einem Malbuch. Man füllt die einzelnen Flächen einfach mit einem dünnen Pinsel und Nagellackfarben nach Wahl aus. Hierbei muss man nicht zu 100% genau arbeiten, so 90% sollten es aber doch sein! ;) Man muss sich immer vorstellen, dass man das Motiv am Ende von der anderen Seite sieht und die Umrisslinien so dann kleine Patzer auch mal verzeihen. Das Ganze lässt man jetzt trocknen.


Auf den Nagel damit!
Nachdem das Motiv gut angetrocknet ist, zieht man es einfach von der Matte ab, schneidet es zurecht und klebt es mit Klarlack auf den Nagel. Überstehendes schneidet und feilt man einfach ab und schon trägt man bunte Bildchen auf den Nägeln. Wenn man das Motiv auf dem Stempel ausgemalt hat, muss man mit einer Schicht Klarlack über den Stempel gehen, auch das durchtrocknen lassen und erst dann das Motiv abziehen. Man kann das Motiv auch irgendwie wirklich direkt auf den Nagel stempeln, allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, wie das gut klappt. Bei mir verschmiert dann einfach alles nur. Vielleicht weiß ja jemand von euch, was ich meine und wie das funktioniert!


So könnte ein Reverse Stamping auch aussehen:


Um euch noch ein paar andere Reverse Stampings zeigen zu können, habe ich mal meine Galerien durchforstet. Erst im August habe ich euch das Ananas-Design hier gezeigt! Das afrikanische Reverse Stamping findet ihr hier, in dem Beitrag gibt es übrigens auch eine Review zu der Stampingmatte von Born Pretty Store. Wenn ihr euch überlegt euch auch so eine Matte zuzulegen, ist der Post also vielleicht einen Klick wert! ;) Noch mehr meiner Reverse Stamping-Designs findet ihr ganz einfach, wenn ihr rechts in der Sidebar unter Nailart-Techniken auf das entsprechende Label klickt!
Ich mag Reverse Stampings eigentlich echt gerne, mir ist aber aufgefallen, dass es vor allem in letzter Zeit gar nicht so viele davon auf meinem Blog zu sehen gab. Mal schauen, ob ich das in den nächsten Monaten wieder ändern kann! ;)
 
Und wer jetzt immer noch nicht genug von Reverse Stampings hatte, der sollte unbedingt noch hier bei Jasmin vorbei schauen!
 
Wie findet ihr Reverse Stampings? Total genial oder dauert euch das zu lange und ist zu umständlich?

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