[Meine Lieblinge] Serien



Heute startet eine neue Reihe auf meinem Blog, die ich euch ja schon in meinem Bloggeburtstags-Rückblick angekündigt habe. Hin und wieder möchte ich ich euch meine Favoriten aus einer Sparte vorstellen. Und dabei muss es sich nicht um Beauty-Produkte handeln, wie man ja auch gleich heute merkt. Ich bin nämlich ein absoluter Serienjunkie und würde euch gerne zeigen, welche Serien bei mir ganz oben auf meiner Liste stehen!

Da ich wirklich so einige Serien parallel schaue und auch schon viele fertig geguckt habe, wusste ich erst nicht so recht wie ich das einschränken soll. Ich mag einfach viele Serien und finde auch viele wirklich toll! Also habe ich kurzerhand einfach mal in mein DVD-Schränkchen geschaut und nachgesehen, welche Serien mich so überzeugt haben, dass ich sie mir zum Immer-Wieder-Schauen auf DVD zugelegt habe.
O.C. California


Ein Klassiker wie ich finde! Ich glaube O.C. habe ich inzwischen schon 4-5 Mal komplett durschgeschaut. Ich hab da zwei Freundinnen, die genauso serienverrückt sind wie ich und zusammen haben wir ganze Nächte durchgeschaut, gelacht und geweint. 

Es geht um vier Jugendliche und ihre Familien, die in Orange County - einem Bezirk von Kalifornien - leben. Ryan kommt aus einem nicht allzu guten Viertel und wird mit Gewalt und Verbrechen groß. Als er zusammen mit seinem Bruder versucht ein Auto zu klauen, wird er erwischt und landet im Jugendknast. Dort trifft er Sandy Cohen, einen Pflichtverteidiger, der beschließt den Jungen bei sich aufzunehmen. Am Anfang hat Ryan noch Schwierigkeiten sich in dieser neuen Welt der Oberschicht zurecht zu finden, doch schon bald freundet er sich mit Sandys Sohn Seth an, verliebt sich in das Nachbarsmädchen Marissa und alles geht drunter und drüber. 

Ich finde nicht, dass O.C. California nur etwas für Jugendliche ist. Die Serie hat wirklich viel Witz und vor allem Seth Cohen und seine On-Off-Beziehung mit Summer, der besten Freundin von Marissa, sind toll. Manche Sprüche aus der Serie sind bis heute an uns hängen geblieben. Drama, Gefühle und Tränen sind aber genauso Teil von O.C. und machen das Ganze auch irgendwie aus. 

Nach vier Staffeln war Schluss. Man muss aber auch sagen, dass die vierte Staffel die Schwächste war. Wer die Serie kennt, wird wohl wissen warum. ;)
Grey's Anatomy


Ich glaube jeder kennt Grey's Anatomy und hat schon mal mindestens eine Folge gesehen. Bei über 10 Staffeln aber ja auch kein Wunder. Viele sind wahrscheinlich genervt von der Serie, ich liebe sie immernoch und könnte sie mir auch immer wieder anschauen! Auch hier ist neben Gefühlen, Krisen und Dramen auch viel Humor dabei. 

Die Zusammenfassung kann man hier wohl kurz halten. Es geht um 5 junge Assistenzärzte der Chirurgie, die ihre Ausbildung im Seattle Grace Hospital beginnen. Dabei dreht es sich vor allem um die Namensgeberin der Serie. Meredith Grey, die Tochter einer hoch angesehenen Chirurgin, die es gleich schafft am ersten Tag in ein Fettnäpfchen zu treten. Ohne es zu wissen hat sie die Nacht zuvor mit einem ihrer Oberärzte verbracht. Und so beginnt die Achterbahn der Gefühle und Dramen von Grey's Anatomy.

Ich verstehe es, wenn man die Serie doof findet. Zu viel Drama, zu viele Katastrophen und zu viel Hin und Her. Aber mir sind die Charaktere einfach total ans Herz gewachsen. Vor allem Christina, Bailey, Mark und Alex liebe ich total! Bei so vielen Staffeln und so vielen Persönlickeiten sind natürlich auch welche dabei, die man echt nicht ab kann. Das ist bei mir leider die Hauptperson Meredith. Ich finde sie einfach seltsam und nervig - nicht immer, aber oft! :D

Mittlerweile läuft die 11. Staffel, eine 12. ist in Planung. Ein Ende ist also - Gott sei Dank! - nicht in Sicht! :)
Dr. House


Und noch eine Arztserie. Dr. House ist aber überhaupt nicht mit Grey's Anatomy vergleichbar. Es ist um einiges ernster und erwachsener. Hier kommen interessante Fälle, spannende Diagnose-Suche und die zynische Art von Dr. House zusammen, die diese Serie so unglaublich einzigartig machen.

Dr. Gregory House ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Diagnostik. Er ist wirklich begnadet auf seinem Gebiet, allerdings mangelt es ihm etwas an Empathie. Er ist genervt und gelangweilt von Patienten, die keine interessante und tödliche Krankheit haben und kann allgemein mit Menschen nicht allzu viel anfangen. Regeln und Krankenhausvorschriften interessieren ihn kein bisschen. Ach, und außerdem ist er drogenabhängig. Trotz allem ist er ein fantastischer Arzt, der aber durch seine Art bei Chefin, Kollegen und seinem einzigem Freund, dem Onkologen Wilson aneckt und diese ihn den Wahnsinn treibt. 

Die Beziehungen der verschiedenen Personen untereinander sind zwar ganz nett, aber für mich bei dieser Serie eher nebensächlich. Hier zählen einzig und allein Dr. House und seine Diagnosen. Wenn ich mich entscheiden müsste, hätte ich lieber einen Arzt, der zwar ein Arschloch, aber dafür kompetent ist als jemanden, der zwar nett und freundlich Hallo sagt, es aber nicht auf die Reihe kriegt mir das Leben zu retten. :D Ich finde Dr. House einfach unglaublich spannend und faszinierend. So sehr, dass ich in der Schule im Englisch-Unterricht sogar mal ein Referat über die Serie gehalten und dabei Parallelen zwischen Gregory House und Sherlock Holmes aufgezeigt habe.

Dr. House lief in 8 Staffeln. Je weiter die Serie voran schreitet, desto mehr tritt auch House' Privatleben in den Vordergrund, was zwar einerseits cool ist, weil man mehr über ihn erfährt, aber andererseits auch ein bisschen nervt, weil die klassischen Krankenhausfälle nicht mehr so auftreten. Das Serienfinale fand ich einfach doof - das sollte aber niemanden davon abhalten die Serie zu gucken! ;)
Game of Thrones


Meine neuste große Liebe ist Game of Thrones. Ich habe alle Bücher gelesen und auch alle bisher erschienen Staffeln gesehen. Ich finde diese Mischung aus Fantasy und Mittelalter klasse - das ist genau mein Ding. Die Handlung in Buch und Serie weicht etwas von einander ab, vor allem in den späteren Staffeln. Es lohnt sich also beides mal genauer anzuschauen. ;)

Game of Thrones kurz zusammenzufassen ist schwer. Es laufen so viele Geschichten parallel ab und es passiert einfach so viel, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll ohne zu viel zu verraten. Ich versuche es mal so: Die Serie spielt in Westeros, das in sieben Reiche aufgeteilt ist. Es entstehen Spannungen zwischen den Herrscherfamilien und ein Kampf um den Thron beginnt, wobei immer mehr potentielle Thronerben auftauchen, die ihr Recht auf diesen für sich beanspruchen. Währenddessen braut sich im Norden jenseits einer großen Mauer, die Westeros schützen soll, etwas zusammen, was das Reich für immer verändern könnte. Intrigen, Machtkämpfe, Gewalt, Krieg und Spannung sind Teil jeder Folge von Game of Thrones.

Was ich an Game of Thrones besonders toll finde ist das Unvorhersehbare. Man weiß wirklich nie was passiert und wer stirbt. Und ich sage euch, es wird viel gestorben in Westeros. Keine Hauptfigur, kein Leser- oder Zuschauerliebling ist sicher. Man will wirklich nach jeder Folge wissen, wie es denn nun weitergeht und wie alle Handlungsstränge denn irgendwann zusammengeführt werden sollen. Und natürlich, wer am Ende der König der Andalen und der Ersten Menschen, Herr der Sieben Königslande und Beschützer des Reiches sein wird.

Bisher erschienen sind fünf Staffeln. Die sechste beginnt vorraussichtlich im Frühjahr 2016. Mein Freund und ich können es kaum erwarten und freuen uns schon darauf jeden Montag auf Sky wieder mitfiebern zu können! ;)
Das sind also meine vier liebsten Serien. Derzeit schaue ich fleißig Pretty Little Liars - obwohl ich da inzwischen auch so weit bin wie es eben geht und nun auch auf die Fortsetzung der englischen Folgen warten muss. Außerdem habe ich vor kurzen Hart of Dixie angefangen. Eine leichte Serie, bei der man nicht nachdenken muss und die einfach schön und amüsant ist. :) 

Was sind eure Lieblingsserien? Was könnt ihr empfehlen und wovon ratet ihr ab? Und welche Serie suchtet ihr gerade? ;)

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